1. Wichtig ist, daß Sie generell auf höchste Sauberkeit achten, sowohl bei der Verarbeitung der Früchte, als auch bei allen Einmachgeräten. Schon kleinste Verunreinigungen können zum vorzeitigen Verderb der eingemachten Zubereitungen führen.
2. Eine gute Waage ist unerläßlich, da nur genau abgewogene Zutaten ein optimales Einmachergebnis garantieren. Alle Mengenangaben in den Rezepten gelten für bereits vorbereitete Früchte.
3. Während des Kochvorgangs ständig mit dem Rührlöffel rühren, damit die Masse nicht anbrennt und genügend Flüssigkeit verdampfen kann.
4. Konfitüren, Marmeladen und Gelees können nach dem Kochen durch einen Schuß Likör, Rum, Obstbrand, Wodka usw. “hochprozentig” verfeinert werden. Die Gelierung wird davon bei geringen Mengen (bis etwa 3 EL) nicht beeinträchtigt. Bei Zugabe von größeren Mengen sollten Sie die jeweilige Frucht- oder Saftmenge entsprechend reduzieren.
5. Eine Gelierprobe zeigt, ob die zubereitete Fruchtmasse während des Erkaltens genügend Festigkeit bekommt, also genügend gelieren kann. Geben Sie dazu von dem zubereiteten, heißen Kochgut einfach 1 EL auf einen kleinen Teller. Wird die Gelierprobe hier dicklich bzw fest, so bekommt auch Ihre Konfitüre, Marmelade oder Ihr Gelee genügend Festigkeit in den Gläsern. Tip: Stellen Sie den Teller am besten vorher kurz in den Kühlschrank.
6. Bei sehr eiweißreichen Früchten (z.B. Erdbeeren) ist gelegentlich ein Abschäumen nach dem Kochen nötig. Der natürliche Schaum beim Kochvorgang kann durch Lufteinschlüsse das Aussehen und die Haltbarkeit des Einmachguts beeinträchtigen.
7. Ihre Einmach-Gläser sollten als festen Verschluß einen Twist-off-Deckel haben, der innen eine spezielle Beschichtung besitzt. Konsistenz, Aroma und natürliche Farbe bleiben so besonders gut geschützt. Twist-off-Deckel verhindern am besten das Austrocknen und den Befall von Mikroorganismen. Einmach- und Sichtfolie bietet keinen ausreichenden, dauerhaften Schutz.
8. Marmelade und Gelee werden direkt
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